Inspiration

100% KI-FREE

Sich für Website, Blog & Social-Media beeindruckende Inhalte von KI generieren zu lassen, ist verlockend und spart viel Zeit. Aber wer bin ich, wenn ich mir meine Außenkommunikation generieren lasse? 

Ich versuch, meine Tätigkeiten möglichst so zu gestalten, dass ich mir darin begegnen und mich mit ihr verbunden erleben kann. Wenn sie erfüllend und bedeutsam ist, macht es keinen Sinn sie zu sparen. Ich lasse mir von KI nicht abnehmen, was mir solchen Spaß macht und mich erfüllt. Wir sind nicht auf der Welt, um Zeit zu sparen, sondern um sie lebenswert zu gestalten. 
 

Wen ziehe ich mit perfekten KI-Texten an? 

Im schreiben von eigenen Texten begegne ich mir. Mir meinen Selbstausdruck von einer KI generieren zu lassen, fühlt sich an wie Selbstflucht. Ich frage mich: Wie soll ich echten Kontakt zu anderen Menschen herstellen, wenn ich nicht mal selbst mit mir in Kontakt gehe?

Mit einer perfekten KI-Fassade würde ich wahrscheinlich keine Menschen anziehen, die zu mir passen, sondern eher  Menschen, die sich von der Fassade beeindruckt sind und auch mit Perfektion glänzen wollen. Und das sind am Ende meist die Kunden, die übertrieben Erwartungen haben und mich dann emotional mehr kosten, als sie mir einbringen

"Ich lasse mir von KI nicht ab­nehmen, was mir solchen Spaß macht und mich erfüllt."

KI als Sparrings-Partner, nicht als Vertretung

Also schreibe ich meine Texte selber. KI nutze ich zum Recherchieren, Reflektieren und zur Inspiration. Sichtweisen und Formulierungen anderer zu einem Thema kennen zu lernen, ist inspirierend, auch wenn sie von KI wiedergegeben werden. Für mich ist KI ist als Sparringpartner, der 'die richtigen' Fragen stellt und zu neuen Perspektiven einlädt eine große Bereicherung im Alltag. Ich möchte von KI lernen, um unabhängiger und zu werden. KI soll mein Leben leichter machen, es mir aber nicht abnehmen.
 

Schreiben tut mir gut

Jedes Mal, wenn ich meine Schreibfaulheit überwunden habe, bin ich überrascht, wie viel Spaß mir das Schreiben macht - und wie nachhaltig es mir gut tut!

Das alles stärkt das Selbst-Wertgefühl. Es ermöglicht mir, mich als jemanden zu erleben, der sich in Worte fassen und sich anderen gegenüber verständlich mitteilen kann. 

 

OpenAI Studie: „KI reduziert Selbstvertrauen“

Eine 2025 im Schweizer IT Magazine veröffentlichte Studie, an der Forschende von OpenAI und dem MIT Media Lab beteiligt waren, kam zu dem Schluss, dass eine intensive und anhaltende KI-Nutzung das Selbstvertrauen der Nutzer reduzieren kann: Intensive KI-Nutzung reduziert Selbstvertrauen

"Nur ein Mensch, der Selbstvertrauen hat, kann das Vertrauen anderer erwerben."


- Vera Birkenbihl 

Perfektion trennt, Authentizität verbindet

KI-Texte werden immer beeindruckender und perfekter. Aber Perfektion ohne Authentizität wirkt abweisend und austauschbar. Es entspricht uns Menschen einfach nicht. Menschen sehnen sich nach Echtheit und menschlicher Verbindung. Sie lesen lieber Texte, bei denen sie die Person, die dahinter steht, spüren können. Authentizität verbindet uns Menschen. Das Unperfekte, 'Fehlerhafte', Persönliche ist oft das, woran wir uns reiben. Es ist aber auch das, was uns berührt und inspiriert. 

Wenn ich herausfinden will, wie ich persönlich zu einem Thema oder einer anderen Person stehe, verwende ich oft die alltagstaugliche "KaWa©" Methode von Vera Birkenbihl:


Selbstbewusstsein durch KaWa© 

Wenn du herausfinden willst, wie du wirklich zu einem bestimmten Thema, einem Auftrag, oder einer Person stehst, probiere die Kawa©-Methode von Vera Birkenbihl aus. Sie ermöglicht es, dir Unbewusstes bewusst zu machen, um es reflektieren zu können.

KaWa© ist freie Assoziation zu den einzelnen Buchstaben eines bestimmten Begriffs. 
 

Praktische Anleitung in 3 Schritten:

 Finde einen Begriff, der beschreibt, worum es geht.    
> Das Thema, ein Auftragsname, der Name einer Person... (z.B.: "Künstliche Intelligenz", aber nicht "KI", denn mehr Buchstaben geben mehr Hinweise!)

 Schreibe den Begriff quer auf ein Blatt Papier.  
> Je größer, desto besser, mit deutlichem Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben.

 Notiere auf dem Blatt, zu jedem einzelnen Buchstaben ein Wort mit dem gleichen Anfangsbuchstaben.  
> Sei offen dafür, dich von dem Ergebnis überraschen zu lassen und schreib am Besten das Wort auf, was dir als aller Erstes einfällt - ohne lang darüber nachzudenken. Zeichne dann eine Verbindungslinie zu dem zugehörigen Buchstaben. 

Das Ergbnis bietet dir ein klares Feedback, wie du zu dem Thema, Auftrag, oder der Person stehst und was du damit verbindest. Du kannst daraus ableiten, was dir dabei besonders wichtig ist, welche Erwartungen du hast und wie es dir allgemein damit geht. Das ist ein guter Anfang, um deine Einstellung dazu anzuerkennen und sie bewusst zu reflektieren.

 

 

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